Einige Grundlagen um mit dem Trading zu beginnen!

Trading ist nicht gleich Investieren!

Investieren bedeutet, dass du Aktien oder andere Vermögenswerte kaufst, um sie langfristig zu halten. Beim (Day)Trading kaufst du Aktien und andere beliebte Assets meist über CFDs (Contracts for Difference/Differenzkontrakt). CFDs sind eine Art Derivat, d.h. du besitzt nicht den zugrunde liegenden Vermögenswert selbst. Stattdessen kaufst oder verkaufst du Einheiten eines bestimmten Instruments, je nachdem, ob du glaubst, dass es steigen oder fallen wird.

Welche Assets kannst du handeln?

Wenn du mit CFDs handelst, kannst du Positionen auf viele verschiedene Anlageklassen eröffnen, wie Aktien, Indizes, Währungen, Rohstoffe und Kryptowährungen – alles bei einem Broker.

Du profitierst von steigenden und fallenden Kursen.

Mit dem CFD-Handel kannst du von steigenden oder fallenden Kursen profitieren. Du kannst  auf beiden Seiten Geld verdienen. Du kaufst einen Vermögenswert, um long zu gehen (wenn du glaubst, dass der Preis steigen wird) oder du verkaufst einen Vermögenswert, um short zu gehen (wenn du glaubst, dass der Preis fallen wird).

Nutze einen Hebel zu deinem Vorteil

Die meisten CFDs sind gehebelt. Das bedeutet, dass du in der Lage bist, größere Positionen mit einem geringen Kapitaleinsatz zu eröffnen. Du musst nur einen Bruchteil der Gesamtkosten für die CFDs aufbringen. Das restliche Kapital “leihst” du dir von deinem Broker und musst dafür Gebühren bezahlen, wenn du die Position über Nacht hältst. Diese Übernacht-Gebühren werden auch Swaps genannt.

Was bedeutet Margin?

Der Handel mit Hebel wird auch als Handel auf Margin bezeichnet. Das liegt daran, dass die Mittel zur Eröffnung und Aufrechterhaltung einer Position nur einen Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen.

Du zahlst nur einen kleinen Teil des tatsächlichen Preises. Eine Margin-Anforderung von 5 % bedeutet beispielsweise, dass du nur 5 % des Wertes des eröffneten Trades hinterlegen musst und der Rest wird von deinem CFD-Broker übernommen..

Die Margin-Anforderungen unterscheiden sich je nach Vermögenswert und dem Broker, mit dem du handeln möchtest. Die niedrigste Margin-Anforderung, die seriöse Broker anbieten, liegt derzeit bei 0,2% (max. Hebel 1:500). 

Was ist ein Margin Call

Wenn der Trade gegen dich läuft und dein Kontowert unter ein bestimmtes Niveau fällt, erhältst du einen Margin Call mit der Aufforderung, dein Konto aufzustocken oder Positionen zu reduzieren. In extremen Fällen kann der Broker gezwungen sein, deine Positionen zu schließen.

Was hat es mit dem Risiko auf sich?

Handeln, Investieren und alles, was damit zusammenhängt, ist riskant. Das ist eine einfache Tatsache. Während der Handel mit Hebel bedeutet, dass dein potenzieller Gewinn steigt, sind deine Chancen, auch größere Verluste zu erleiden, ebenfalls erhöht.

Glücklicherweise implementieren seriöse Broker einen Negativsaldo Schutz für alle Kunden, sodass du nie mehr verlieren kannst, als du investiert hast. Zusätzlich ermöglichen dir Stop-Loss-Orders, deine Trades und dein Kapital zu schützen. Diese Stopps schützen dich vor unvorhergesehenen Ereignissen auf dem Markt.

Was ist ein Stop Loss (SL)?

Eine Stop-Loss-Order ist eines der wichtigsten Elemente für einen profitablen Trader. Wenn ein Handel gegen die von dir vorhergesehene Richtung geht, schließt der SL die Position, wenn ein bestimmter Preis erreicht wird. Stop Loss werden hauptsächlich aus zwei Gründen eingesetzt. Erstens, um dein Kapital vor schweren Verlusten zu bewahren und zweitens, um Gewinne abzusichern. 

Stop Loss können sehr nützlich sein, um Gewinne abzusichern, wenn sich eine Position zu deinen Gunsten entwickelt. Außerdem bewahrt der Stop Loss dich davor, zu viel zu verlieren, wenn der Trend seine Richtung ändert und gegen dich läuft. Wenn die Märkte unruhig werden, helfen dir Stop-Loss Orders, die Risiken zu begrenzen.