🗓 Donnerstag, 28. August 2025
► Europa schwächer – Tech-Belastung, Politik im Blick
Europäische Aktien gaben leicht nach, da Nvidias schwächere Umsatzprognose die Stimmung im Technologiesektor belastete und die politische Unsicherheit in Frankreich sowie (wenn auch inzwischen geringer) in den Niederlanden im Fokus blieb. Der Stoxx 600 -0,15%, der DAX unverändert, der CAC 40 +0,4%, der FTSE 100 -0,3%, Italiens FTSE MIB +0,2%, der IBEX +0,05%. Französische Anleihen erholten sich leicht, auch wenn die Spreads hoch blieben. Am Devisenmarkt stieg der Euro auf 1,167 (+0,3%), das Pfund auf 1,352, während EUR/JPY nahe 171,5 verharrte.
► Wall Street vorsichtig – Nvidia-Nachklang, PCE im Fokus
US-Futures tendierten uneinheitlich, nachdem Nvidias Q2-Ergebnisse zwar die Erwartungen übertrafen, die Umsatzprognose jedoch die hohen Hoffnungen enttäuschte. Die Aktie fiel vorbörslich -2% (zwischenzeitlich bis zu -4%), erholte sich dann teilweise. Snowflake (+14%) und MongoDB (+30%) überzeugten mit AI-getriebener Nachfrage. Futures: S&P 500 flat, Nasdaq flat, Dow +0,15%. Die Arbeitslosenanträge lagen im Rahmen der Erwartungen, fortgesetzte Anträge darunter – ein Zeichen für robuste Beschäftigung. US-Staatsanleihen blieben stabil (10J-Rendite 4,23%), während der Dollar leicht nachgab. Alle Augen richten sich nun auf die PCE-Inflationsdaten am Freitag als Fed-Signal.
► Asien gemischt – China stark, Hongkong schwach
Die asiatischen Märkte entwickelten sich uneinheitlich: Shanghai +1,1% und Shenzhen +2,3% dank starker Zuflüsse, während Hongkongs Hang Seng -0,8% nachgab. Japans Nikkei +0,7%, Taiwan -1,2%. Korea’s Kospi +0,3%, Indien’s Nifty -0,9%, Australiens ASX +0,2%. Am Devisenmarkt dominierte der Dollar: USD/JPY 146,9 (-0,3%), USD/CNY 7,13 (-0,3%), AUD/USD 0,653 (+0,4%).
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