📆 Mittwoch, 2. April
► Die europäischen Märkte gaben nach, da die Anleger auf die Ankündigung der Zölle durch Trump warteten, wobei die Gesundheitsaktien aufgrund der Entlassungen im US-Gesundheitsministerium die größten Verluste verzeichneten. Der Stoxx 600 Index fiel um 0,7 %, wobei Unternehmen wie Bayer, GSK, AstraZeneca und Sanofi starke Rückgänge verzeichneten. Die Mercedes-Benz Group gab nach, nachdem berichtet wurde, dass der Autohersteller seine preiswertesten Autos aus den USA zurückziehen könnte, wenn die Zölle den Verkauf unmöglich machen würden. Während Mercedes von dieser Nachricht negativ betroffen ist, würden viele andere Autohersteller ohne US-Produktion mit ähnlichen Problemen konfrontiert sein. Der Rückgang in ganz Europa wurde durch die Befürchtung verstärkt, dass Trumps Zollankündigung auch Zölle gegen wichtige europäische Industriezweige wie die Automobil-, Pharma- und Schwerindustrie beinhalten könnte.
► Die US-Märkte blieben vor Trumps Zollankündigung am „Tag der Befreiung“ um 16:00 Uhr (21:00 MEZ) vorsichtig. Wir sehen, dass S&P 500-Futures um 0,25 % niedriger gehandelt werden (Nasdaq 100 -0,35 %). Die Unsicherheit hält die Anleger an der Seitenlinie, wobei viele ihr Risiko reduzieren, insbesondere bei Industrie- und Gesundheitsaktien, die direkt von neuen Zöllen betroffen sein könnten. Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen leicht auf 4,17 %, nachdem sie gestern auf den niedrigsten Stand seit Anfang März gefallen waren.
► Die Märkte im asiatisch-pazifischen Raum zeigten eine uneinheitliche Performance, wobei der japanische Nikkei-Index um 0,28 % zulegte, unterstützt durch einen schwächeren JPY und Gewinne bei Technologieaktien. Der chinesische Shanghai Composite und der Hongkonger Hang Seng Index tendierten flach, da die Angst vor Zöllen die positiven Produktionsdaten überwog. Der australische ASX 200 legte um 0,12 % zu, wobei die Gewinne durch schwache Industriedaten begrenzt wurden.
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